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Liste ver.di

Uwe Schäfer

Bild von Uwe Schäfer, RKI
RKI

Wer ich bin …

  • 9. März 1963, verheiratet, ohne Kinder
  • gelernter Verwaltungs-Betriebswirt (VWA)
  • seit 1990 Verwaltungsangestellter im Robert Koch-Institut
    (Abt. Epidemiologie und Gesundheitsberichterstattung)
  • seit 2000 Verwaltungsangestellter in der Zentralen Verwaltung
    (Sachbearbeiter Personal, Haushalt, Organisation)
  • Personalratsmitglied im RKI von 2002 – 2006
  • 2006 – 2013 abgeordnet zum BMG,
    Sachbearbeiter in der Geschäftsstelle der Bundesbeauftragten für Drogenfragen
  • ver.di-Mitglied seit 2009
  • Personalratsmitglied im BMG von 2009 – 2013 als Gruppensprecher der Tarifbeschäftigten, stellv. Personalratsvorsitzender
  • Nach der Bundestagswahl 2013 Rückkehr in die Zentrale Verwaltung des RKI
  • seit Juli 2014 Mitglied des ver.di-Bezirksfachbereichsvorstandes Bund und Länder Berlin und des Landesbezirksfachbereichsvorstandes Bund und Länder Berlin und Brandenburg
  • seit September 2015 ehrenamtlicher Richter beim Verwaltungsgericht Berlin
  • seit 2018 stellv. Bezirksfachbereichsvorsteher des ver.di-Bezirksfachbereichsvorstandes Bund und Länder Berlin
  • seit 2016 ordentliches Personalratsmitglied beim Robert Koch-Institut
  • seit 2017 Personalratsvorsitzender beim Robert Koch-Institut

Politisch stehe ich den Grünen nahe und bin bei diesen seit 1986 (Tschernobyl!) mal mehr, mal weniger aktiv. Vor der Bundestagswahl 2021 natürlich wieder mehr.

Warum ich in der Gewerkschaft ver.di bin …

Wegen der netten Leute, klar. Weil mir gefällt, dass der Umgangston bei ver.di respektvoll ist und alle bemüht sind, auch bei Differenzen gemeinsam die beste Lösung zu finden. Aber nicht nur, weil ich mich bei ver.di wohl fühle; sondern vor allem, weil wir gute Arbeit brauchen, und jede gute Arbeit noch besser werden kann. Damit wir gesund bleiben und weiter Freude am Leben haben. Zu guter Arbeit gehören für mich eine gute Ressourcenausstattung, eine geringe Fehlbeanspruchung und vor allem Arbeitsplatzsicherheit und auskömmliche Einkommen für alle. Und dass die Beschäftigten gehört und auch verstanden werden.

Für die Arbeitsplatzsicherheit bei den Angestellten sorgen Tarifverträge. Angemessene Einkommen sind nur über Tarifverträge möglich. Deshalb engagiere ich mich in der Gewerkschaft: für Arbeitsplatzsicherheit und angemessene Einkommen. Denn ohne Moos nix los …!

Warum ich kandidiere …

Eine gute Personalvertretung kümmert sich um eine gute Ressourcenausstattung und eine geringe Fehlbeanspruchung. Schlechte Ausstattung, Kälte, Hitze, Lärm am Arbeitsplatz: das geht gar nicht, hier möchte ich etwas tun, wenn es Probleme gibt. Fehlbeanspruchungen: Hetze, Zeitdruck, fehlende Informationen. Zu viele verschiedene Anforderungen bei der Arbeit, respektlose Behandlung: Auch hier will ich mich für Verbesserungen einsetzen. Und dafür, dass wir als Beschäftigte mitreden können: Bei der Gestaltung der Arbeit, der Arbeitssicherheit, aber auch dabei, wie die gemeinsamen Ziele besser erreicht werden können: Um für die Gesundheit der Bevölkerung sorgen zu können, müssen wir auch selbst bei der Arbeit gesund bleiben können.

Dazu brauchen wir Perspektiven: Wer befristet ist, soll dies nicht lange bleiben müssen. Mehr und bessere Fortbildungen sind ein must, um sich weiterzuentwickeln.

Wir leben in Zeiten verstärkter und immer schrillerer politischer Töne von rechts. Es wird versucht, vermehrte Unsicherheiten durch die gesellschaftliche Dynamik (in der Arbeitswelt, im sozialen und im Privatleben) politisch auszunutzen, Ängste zu schüren, Konkurrenz zu befördern, vernünftige Diskussionen durch blinde Wut zu ersetzen und Menschen so manipulierbar zu machen. Eigentlich Schutzbedürftige werden zu Sündenböcken für soziale Probleme gemacht, Ausgrenzung wird als schnelle (Schein-)lösung angeboten. Es ist Zeit, dieser Propaganda entgegenzutreten und klarzustellen, dass Solidarität, Gemeinsinn, gegenseitige Wertschätzung und den Respekt vor der Würde des Menschen der bessere Weg in die Zukunft sind.

Dass alles besser wird, kann ich natürlich nicht versprechen. Aber ich will gern versuchen, was ich kann, um einiges zum Besseren zu wenden.

Mein Motto …

Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren. (Bertolt Brecht)